Beim
3. Lauf zur Rallye-Staatsmeisterschaft hat
der Vormittag der 2. Etappe zu einer weitgehenden
Konsolidierung der Situation geführt.
Die ersten Sechs der 1. Etappe sind zwar in
der Reihenfolge unverändert geblieben,
die Abstände zwischen den einzelnen Teams
sind jedoch inzwischen so groß, dass
ohne gravierende Zwischenfälle auf den
vier Nachmittags-Sonderprüfungen keine
Veränderungen mehr zu erwarten sind.
An der Spitze haben sich Raimund Baumschlager
und sein Skoda Werkswagen mit vier von vier
möglichen Bestzeiten 34,5 Sekunden von
Andreas Waldherr abgesetzt.
„Dort, wo es am wenigsten Traktion gibt,
also mit Splitt auf der Straße oder
sehr abgefahrenem Asphalt, verliere ich auf
Raimund die meiste Zeit“, so Andreas
Waldherr seufzend. „Dafür fehlt
mir - so komisch es klingt – noch immer
die Erfahrung, über die Raimund einfach
nach seinen hunderten Rallyes verfügt.
Auch wenn ich schon mehr Rallyes in einem
S2000-Fahrzeug hinter mir habe.“
Drei dritte und eine vierte Sonderprüfungszeit
genügten Waldemar Benedict, um sich gegen
die Mitsubishi-Piloten Mario Saibel und Patrick
Winter einen Sicherheitsabstand von 12,2 bzw.
16,5 Sekunden heraus zu fahren.
Zwischenstand nach SP 9
1. Raimund Baumschlager/Thomas Zeltner Škoda
Fabia S2000 1:02:21,1
2. Andi Waldherr/Richard Jeitler VW Polo S2000
+34,5
3. Waldemar Benedict/Elisabeth Hellinger Peugeot
207 S2000 +2:08,7
4. Mario Saibel/Daniela Weißengruber
Mitsubishi Evo IX +2:20,9
5. Patrick Winter/Michael Schwarzmayr Mitsubishi
Evo IX +2:37,4
6. Willi Stengg jun./Jürgen Klinger Subaru
Impreza STI +2:52,6
Zwischenstand Diesel (im Rahmen des
Gesamtklassements)
12. Michael Böhm/Martin Sztachovics-Tomasini
Fiat Grande Punto +6:26,4
14. Michael Kogler/Roland Rieben VW Scirocco
+7:19,4
Manfred Kimmel / Werner Schneider
Pressebetreuung Bosch super Plus Rallye
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